Sonntagabend, Küchentisch, Familie Brenner aus Mönchengladbach. Kartoffelsalat, drei Generationen, die übliche Frage der Tochter: „Papa, hast du eigentlich mal den Stromvertrag von Oma gecheckt?" Und die übliche Antwort von Herbert Brenner, 58, zwischen zwei Bissen: „Ja, ja, kümmer ich mich drum." Das sagt er seit ungefähr 2019. Kennst du das? Diesen Satz, der so oft fällt, dass er längst keine Bedeutung mehr hat – außer der einen: Es passiert nichts.

Kurz gesagt

  • Wer seit Jahren in der Grundversorgung steckt, zahlt oft 150–250 € pro Jahr zu viel – bei jedem Familienmitglied einzeln.
  • „Ich kümmer mich drum“ ist keine Lösung, sondern eine Warteschleife ohne Enddatum – das zeigt fast jede Familie.
  • Ein Wechselservice erledigt Vergleich, Kündigung und die jährliche Kontrolle automatisch – ohne dass irgendjemand es "noch machen" muss.

Der Satz, der nie eingelöst wird

Bei den Brenners war es Omas Vertrag. Bei dir ist es vielleicht dein eigener. Oder der deiner Eltern, die seit dem Umzug 2011 nie wieder etwas an ihrem Stromanbieter verändert haben, weil "der Junge sich da doch drum kümmert, der kennt sich aus mit Computern". Der Junge ist mittlerweile 41 und hat drei eigene Baustellen, um die er sich nicht kümmert. So funktioniert das in fast jeder Familie: Die Zuständigkeit wird verteilt, aber nie tatsächlich übernommen. Man einigt sich stillschweigend darauf, dass "irgendwer" das macht – und genau deshalb macht es keiner.

Das Perfide an der Sache: Es tut nicht weh. Der Grundversorger schickt brav seine Abschlagsrechnung, das Geld geht ab, alles läuft. Kein Mahnschreiben, kein Stromausfall, kein Anlass zur Panik. Genau das macht die Grundversorgung so gefährlich – sie fühlt sich nicht wie ein Problem an. Sie ist nur teuer.

Was 14 Jahre Grundversorgung wirklich kosten

Omas Haushalt: eine Person, Zwei-Zimmer-Wohnung, rund 1.500 kWh Stromverbrauch im Jahr. In der Grundversorgung in Mönchengladbach liegt der Preis 2026 bei etwa 38 Cent pro kWh plus Grundgebühr – macht grob 660 € im Jahr. Ein regulärer, gut verhandelter Tarif liegt bei vergleichbarem Verbrauch oft bei 27–29 Cent pro kWh, also bei rund 480 € im Jahr. Das sind 180 € Unterschied – pro Jahr, bei einer einzigen Person mit kleinem Verbrauch.

Jetzt rechne das mal über 14 Jahre. Nicht linear, weil die Preise schwankten, aber im Schnitt: über 2.000 € zu viel gezahlt. Für eine Rentnerin, die jeden Euro zweimal umdreht, weil ihr die Enkeltochter erklärt hat, wie man beim Discounter Rabattmarken sammelt – während im Hintergrund der Stromanbieter sie leise ausquetscht.

Grundversorgung kostet oft 150–250 € pro Jahr mehr als ein regulärer Tarif – bei einem Vier-Personen-Haushalt mit 4.000 kWh Verbrauch kann der Unterschied sogar 400–600 € betragen.

Und das ist nur der Stromvertrag. Bei vielen Familien kommt noch der Gasvertrag der Eltern dazu, der genauso vor sich hin vergammelt. Zwei Verträge, zwei Grundversorgungen, doppeltes Draufzahlen – nur weil niemand den ersten Schritt gemacht hat.

Warum "kümmern" in der Praxis nie klappt

Es liegt nicht an Faulheit. Herbert Brenner ist kein fauler Mensch, er hat ein Haus renoviert und einen Garten angelegt, der einem Fotobuch würdig wäre. Das Problem ist etwas anderes: Ein Stromvertragswechsel hat keinen Termin, keinen Druck, keine Deadline mit Konsequenz. Er landet auf der mentalen Liste ganz unten, zwischen "Fotos sortieren" und "Keller aufräumen" – Dinge, die wichtig wirken, aber nie wichtig genug sind, um den Nachmittag dafür zu opfern.

Dazu kommt die diffuse Angst vor dem Aufwand. Tarife vergleichen, Kleingedrucktes lesen, kündigen, hoffen, dass der neue Anbieter zuverlässig liefert, sich merken, wann der Vertrag wieder ausläuft – wer will sich das schon aufhalsen? Genau dieses Gefühl hält Millionen Menschen in Deutschland in der Grundversorgung fest. Nicht weil sie es nicht besser wüssten, sondern weil "später" sich immer leichter anfühlt als "jetzt".

Du kennst das Gefühl "eigentlich müsste ich mal..." bei Omas oder deinem eigenen Stromvertrag? Der Wechselservice von Lumis übernimmt Vergleich, Kündigung und die jährliche Kontrolle komplett – kostenlos, du gibst nur einmal dein Go.

Ersparnis in 2 Minuten prüfen

Der Moment, in dem es bei den Brenners kippte

Bei den Brenners war es die Nebenkostenabrechnung, die Omas Betreuerin – die Tochter – schließlich doch geöffnet hat, statt sie wie sonst nur zu den Akten zu legen. 660 € Stromkosten für eine Person, die kaum zuhause ist, weil sie halbtags noch im Nachbarschaftscafé aushilft. Das kam ihr komisch vor. Ein kurzer Ersparnis berechnen-Check später stand die Zahl schwarz auf weiß da: über 180 € Ersparnis pro Jahr allein bei Oma möglich. Beim eigenen Haushalt der Brenners kamen noch einmal fast 300 € dazu, weil auch sie seit dem letzten Umzug nie wieder verglichen hatten.

Der Wechsel selbst dauerte am Ende keine 20 Minuten – nicht weil Herbert plötzlich Zeit hatte, sondern weil er die Arbeit gar nicht mehr selbst gemacht hat. Er hat einmal auf Strom- und Gastarife vergleichen geschaut, den passenden Tarif für Oma und für sich selbst ausgesucht, und dann übernahm der Wechselservice alles Weitere: Kündigung beim alten Anbieter, Anmeldung beim neuen, die Übergabe der Zählerdaten. Kein Anruf beim Kundenservice, kein Fax an irgendwen, kein "wir melden uns in 6-8 Wochen".

Was das für deine eigene Familie bedeutet

Vielleicht bist du der- oder diejenige, der oder die diesen Satz auch schon gesagt hat. Vielleicht wartest du gerade selbst darauf, dass "sich jemand kümmert" – bei deinen Eltern, bei dir selbst. Die gute Nachricht: Du musst weder der Familien-IT-Experte noch der Verwaltungsprofi werden, um das zu lösen. Es reicht, es einmal richtig anzustoßen.

Und falls jemand in der Familie am liebsten alles selbst in der Hand behält, jeden Tarif selbst durchrechnet und die Kündigungsschreiben lieber persönlich formuliert – auch das ist völlig legitim, dann lohnt sich der Weg über selbst wechseln. Für alle anderen, die einfach wollen, dass das Thema für immer vom Tisch ist, macht ein Wechselservice mehr Sinn: Er prüft jedes Jahr automatisch, ob der Vertrag noch konkurrenzfähig ist, und wechselt bei Bedarf erneut – ohne dass jemand daran denken muss.

Das ist der eigentliche Unterschied zum "Papa kümmert sich drum“-Prinzip: Hier kümmert sich wirklich jemand. Dauerhaft. Nicht nur einmal im Jahr am Küchentisch versprochen.

Fazit

Familie Brenner zahlt jetzt zusammen rund 480 € weniger pro Jahr – bei Oma und bei sich selbst. Das ist kein Einzelfall, das ist der Normalfall in Deutschland: Millionen Menschen sitzen in der Grundversorgung, weil niemand den ersten Schritt gemacht hat. Die Lösung braucht keine Familienkonferenz und keine Excel-Tabelle. Sie braucht nur den einen Moment, in dem "kümmer ich mich drum“ tatsächlich zu "ist erledigt" wird.

Häufige Fragen

Schau auf die letzte Stromrechnung. Steht dort der Name des örtlichen Grundversorgers – meist der Stadtwerke am Wohnort – ohne einen konkreten Tarifnamen wie "Strom Comfort" oder "Öko24", steckst du wahrscheinlich in der Grundversorgung. Ein zweiter Hinweis: Wenn nie aktiv ein Vertrag abgeschlossen wurde, sondern man "einfach beim alten Anbieter geblieben ist", ist die Wahrscheinlichkeit hoch.
Ja, das geht problemlos, solange du Zugang zu den Vertragsdaten hast – etwa Zählernummer und letzte Abrechnung. Den eigentlichen Wechsel kannst du komplett für sie erledigen, ohne dass deine Eltern mehr tun müssen als kurz zuzustimmen. Genau das übernimmt ein Wechselservice sogar dauerhaft, sodass niemand jedes Jahr neu daran denken muss.
Nein. Die Stromversorgung selbst läuft nahtlos weiter, es gibt keine Unterbrechung. Der einzige Unterschied ist, dass ein günstigerer Anbieter die Lieferung übernimmt. Rechtlich und technisch ändert sich für den Haushalt nichts außer dem Preis auf der Rechnung – und der wird niedriger.